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Grammatik

Zeiten Master ⏳

Die 6 Tempus-Formen der deutschen Sprache beherrschen.

1. Theorie lernen

2. Wissen testen

Wann passiert was?

Im Deutschen gibt es genau 6 Zeitformen (Tempora). Wir ordnen sie auf einem Zeitstrahl von der tiefsten Vergangenheit bis in die ferne Zukunft ein.

Vorvergangenheit

Plusquamperfekt

Ich hatte gespielt.

1. Vergangenheit

PrÀteritum

Ich spielte.

2. Vergangenheit

Perfekt

Ich habe gespielt.

JETZT
Gegenwart

PrÀsens

Ich spiele.

Zukunft

Futur I

Ich werde spielen.

Vollendete Zukunft

Futur II

Ich werde gespielt haben.

Die Vergangenheit

Deutsch hat drei Zeiten, um ĂŒber Dinge zu sprechen, die vorbei sind. Aber man benutzt sie in völlig unterschiedlichen Situationen!

1

Das Perfekt (Gesprochen)

Das ist die Zeit, die wir beim Sprechen oder in privaten Nachrichten verwenden. Sie wird aus einem Hilfsverb (haben/sein) und dem Partizip II gebildet.

Ich + habe + Pizza + gegessen.
2

Das PrÀteritum (Geschrieben)

Das ist die ErzĂ€hlzeit fĂŒr MĂ€rchen, Romane und Berichte. Es besteht meist nur aus einem einzigen Wort (Verbform wird verĂ€ndert).

Er + aß + eine Pizza.

Ausnahme: "sein" und "haben" nutzen wir auch beim Sprechen oft im PrĂ€teritum ("Ich war mĂŒde" statt "Ich bin mĂŒde gewesen").

3

Das Plusquamperfekt (Vorvergangenheit)

Wir brauchen diese Zeit nur, wenn wir eine Geschichte in der Vergangenheit erzĂ€hlen und betonen wollen, dass etwas noch frĂŒher passiert ist.

Nachdem er + gegessen + hatte , ging er ins Bett.

Die Gegenwart (PrÀsens)

Das PrĂ€sens ist unsere Basis. Wir nutzen es fĂŒr Dinge, die genau jetzt passieren, oder fĂŒr Dinge, die immer gĂŒltig sind.

1. Jetzt gerade

Ich lerne Grammatik.

2. AllgemeingĂŒltig

Die Erde ist rund.

💡 Der Futur-Trick der Deutschen

Wir Deutsche sind oft zu faul fĂŒr das echte Futur (Zukunft). Wenn eine Zeitangabe im Satz steht, nutzen wir einfach das PrĂ€sens fĂŒr die Zukunft!

"Ich fliege morgen nach Spanien."

Grammatikalisch PrÀsens, inhaltlich aber Zukunft!

Die Zukunft

Wenn wir Prognosen, VorsÀtze oder feste PlÀne machen, nutzen wir das Futur. Das Hilfsverb ist hier immer werden.

1

Futur I (Die normale Zukunft)

Wird fĂŒr Absichten, Vorhersagen oder Vermutungen in der Zukunft gebildet: werden + Infinitiv (Grundform).

Ich + werde + das Spiel + gewinnen.
2

Futur II (Die vollendete Zukunft)

Wird genutzt, wenn man in die Zukunft schaut und sagt: Zu diesem Zeitpunkt wird etwas bereits passiert und abgeschlossen sein.

Bis morgen + werde + ich + gelernt + haben.
Skill-Check

Trainings-Center

Welche Zeitform steht in diesem Satz? (PrÀsens, Perfekt, PrÀteritum, Plusquamperfekt, Futur I, Futur II)

Frage 1 / 15

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